Aufgrund warmer Temperaturen trafen wir uns bereits um 8:30 Uhr am Eissturm in Malbun. Nach kurzer Theorie und Materialkunde wurde am Turm in 2er Seilschaften geklettert bis die Arme das erste mal müde waren. Um ca. 10:00 Uhr kam eine weitere Gruppe mit 8 Kletterern zum Eisturm, nun wurde es uns zu eng und wir entschieden uns für eine ansprechende Alternative ein paar Kilometer talwärts. Nach ein paar Getränken und Hotdogs am Kiosk machten wir uns auf den Weg an die künstlichen Eiskaskaden direkt an der Malbunerstrasse in der Schlucht des Malbuner Bachs, welche ebenfalls vom Lichtensteiner Alpenverein betrieben werden. Die 3 jungen motivierten Appenzeller, Titouan und Ricardo kamen hier voll auf ihre Kosten! Die Steilheit ist moderat und die Sicherung von oben sehr angenehm. Wieder wurden die Arme bis an die Schmerzgrenze getestet und die eine oder andere schwierige Route wurde ausgecheckt. Gegen 15:00 Uhr machten wir uns müde aber zufrieden nach einem spannenden Eisklettertag auf die Heimreise.

Hannes, Bergführer-Aspirant aus Arosa